Nach dem Erfolg seines Standardwerks für Erwachsene hat Bodo Schäfer mit „Ein Hund namens Money“ ein Finanzbuch für Kinder und Jugendliche (und, wie viele sagen, auch für Erwachsene) geschrieben. Es gilt als eines der erfolgreichsten Finanzbücher weltweit und verpackt komplexe Geldthemen in eine herzerwärmende Geschichte.
Mein Tipp: Jetzt „Ein Hund namens Money“ ansehen!
Hier erfährst du alles über die Inhalte, die Erfahrungen von Lesern und ob sich das Buch heute noch lohnt.
Disclaimer: Dieser Artikel wurde mit großer Sorgfalt recherchiert. Dennoch sind alle Angaben zum Angebotsumfang ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern. Der Artikel wurde am 12.01.2026 veröffentlicht und zuletzt am 18.01.2026 editiert.
Die Handlung: Worum geht es?
Die 12-jährige Kira findet einen verletzten weißen Labrador, den sie „Money“ nennt. Zu ihrer Überraschung stellt sich heraus, dass Money sprechen kann – zumindest über Geld.
Da Kiras Eltern in finanziellen Schwierigkeiten stecken und das Thema Geld zu Hause oft für Streit sorgt, beginnt Money, Kira die Gesetze des Reichtums beizubringen. Die Geschichte folgt Kira dabei, wie sie lernt, ihr Taschengeld zu verwalten, erste kleine Jobs findet und schließlich beginnt, ihr Geld zu investieren.
Die wichtigsten Lektionen des Buches
Das Buch vermittelt spielerisch die Grundlagen, die auch in Bodo Schäfers Hauptwerk „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ vorkommen:
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Die Wunschliste & das Traumbuch: Visualisierung von Zielen (Wofür spare ich eigentlich?).
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Die Drei-Groschen-Regel: Aufteilung des Geldes in Sparen, Wünsche und Investieren.
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Die Gans, die goldene Eier legt: Das Prinzip des Kapitals (Gans), das Zinsen (Eier) abwirft. Wer die Gans schlachtet (alles Geld ausgibt), bekommt keine Eier mehr.
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Erfolgsjournal: Jeden Tag fünf Dinge aufschreiben, die man gut gemacht hat, um das Selbstbewusstsein zu stärken.
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Aktien und Investment: Eine erste, sehr einfache Einführung in die Welt der Börse.
Erfahrungen von Eltern und Kindern
Positive Erfahrungen: „Finanzielle Bildung, die Spaß macht“
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Verständlichkeit: Eltern berichten oft, dass ihre Kinder (ab ca. 10 Jahren) das Buch in einem Rutsch durchlesen, weil es eine spannende Abenteuergeschichte ist.
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Sofortige Umsetzung: Viele Kinder beginnen nach der Lektüre tatsächlich mit dem Basteln von „Sparschweinen“ für unterschiedliche Zwecke.
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Augenöffner für Erwachsene: Interessanterweise geben viele Erwachsene an, dass sie die Prinzipien von Zinseszins und Investitionen durch dieses Kinderbuch zum ersten Mal wirklich verstanden haben.
Kritische Stimmen: „Kindliche Naivität?“
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Ideale Welt: Einige Kritiker bemängeln, dass Kiras Erfolg im Buch sehr reibungslos verläuft. Im echten Leben sind Hürden oft größer.
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Aktien-Risiko: Die Darstellung der Börse ist sehr positiv. Kritische Stimmen mahnen an, dass man Kindern zusätzlich erklären muss, dass Kurse auch langfristig fallen können.
Bewertung und Fazit
| Kategorie | Bewertung | Grund |
| Lerneffekt | sehr gut | Vermittelt Finanz-Grundlagen besser als jede Schule. |
| Unterhaltung | gut | Eine schöne, kindgerechte Geschichte mit Herz. |
| Praxisbezug | sehr gut | Die Tipps sind sofort für das Taschengeld anwendbar. |
| Zeitlosigkeit | gut | Die Werte (Sparen, Disziplin) altern nicht. |
Fazit
„Ein Hund namens Money“ ist ein absolutes Standardwerk. Es nimmt dem Thema Geld das Negative und Schwere und ersetzt es durch Neugier und Selbstverantwortung.
Es ist das ideale Geschenk zur Kommunion, zum Geburtstag oder einfach zwischendurch, um den Grundstein für ein gesundes Finanzverständnis zu legen. Wer seinen Kindern (oder sich selbst) einen entspannten Umgang mit Finanzen ermöglichen will, kommt an diesem Buch kaum vorbei.
Hinweis: Wie bei allen Finanzthemen gilt: Das Buch ist ein Einstieg. Für reale Investitionen ist eine weiterführende Beschäftigung mit Chancen und Risiken wichtig.
Möchtest du wissen, wie man die „Gans-Strategie“ konkret mit dem Taschengeld eines Kindes umsetzen kann, oder suchst du nach weiteren Buchempfehlungen für junge Sparer?